Als der Förderverein der Palliativstation Delmenhorst im August 2023 sein zehnjähriges Bestehen in der Markthalle feierte, war dies zugleich auch ein Startschuss. Namentlich für das aus diesem Anlass ins Leben gerufene Projekt “Delmenhorst spendet für schwerstkranke Menschen”. Mit ihrer Schirmherrschaft unterstrich Oberbürgermeisterin Petra Gerlach vom Start die besondere Bedeutung dieser Initiative, die bis heute eine unveränderte Zielsetzung verfolgt: Spenden zu sammeln, um die Palliativstation im Delme Klinikum Delmenhorst (DKD) in die Lage zu versetzen, den dort betreuten Menschen ihr Verweilen so angenehm wie möglich zu machen.
Zwei Jahre und vier Monate nach dem Auftakt lässt sich sagen, dass die öffentliche Bitte um Unterstützung ihre Wirkung nicht verfehlt hat und immer noch in vielen Köpfen präsent ist. Wurden 2023 bereits 12.300 Euro für schwerstkranke Menschen gespendet, so waren es 2024 schon 35.000 Euro und 2025 sogar 50.000 Euro.
Summen, die dem Förderverein zeigen, dass sein Anliegen die Herzen vieler Menschen berührt. Von dem Geld konnten seitdem unter anderem ein Ultraschallgerät gekauft und verschiedene Therapieformen unterstützt werden. Zuletzt wurden unter anderem multifunktionale Nachtschränke mit integriertem Kühlschrank und Lademöglichkeit für ein Smartphone sowie ein Klangstuhl, ein Wasserbett und anderes mehr für den neu eingezeichneten Snoezel-Raum mit Wohlfühlatmosphäre angeschafft.
Eines ist sicher: Ohne die vielen Spenden wären solche Anschaffungen nicht möglich. Denn allein für den Snoezel-Raum, der bei einem Tag der offenen Tür auf der Station Ende November 2025 große Beachtung fand, konnte der Förderverein dadurch rund 35.000 Euro bereitstellen.
Für die Ehrenamtlichen, die den Verein führen, steht bei ihrem Engagementaußer Frage: Das zum Jubiläum aufgelegte Motto “Delmenhorst spendet für schwerstkranke Menschen” war, ist und bleibt ein wichtiges soziales Anliegen, das schon viele Menschen erreicht hat. Und andere noch erreichen soll.
















